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Wolfgang von Schweinitz und Friederike Mayröcker ( Deutschland )

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Wolfgang von Schweinitz
Wolfgang von Schweinitz


Wolfgang von Schweinitz wurde 1953 in Hamburg geboren. Nach ersten Kompositionsversuchen ab 1960 studierte er von 1968 bis 1976 bei Esther Ballou in Washington sowie bei Ernst Gernot Klussmann und György Ligeti in Hamburg. Außerdem arbeitete er am Stanford Artificial Intelligence Laboratory in Kalifornien, wo seine Mozart-Variationen für Orchester entstanden, die ihn international bekannt machten. Nach Reisen durch Mexiko ließ er sich 1977 in München nieder, später in Berlin, zog aber 1981 aufs Land, zunächst nach Niedersachsen, dann nach Schleswig-Holstein, wo er zurückgezogen am Deich der Eider lebte. 1993 ging er zurück nach Berlin, im darauffolgenden Jahr übernahm er eine Gastprofessur für Komposition an der Hochschule für Musik „Franz Liszt“ in Weimar.
Er war Stipendiat der Villa Massimo in Rom (1978/79) und Dozent bei den Internationalen Ferienkursen in Darmstadt (1980). Heute lebt er als freischaffender Komponist in Berlin. In seinen Werken seit 1997 geht es ihm um die Entwicklung neuer mikrotonaler Ensemble-Spieltechniken zur Ermöglichung der Intonation einer erweiterten reinen oder natürlichen Stimmung.

Friederike Mayröcker wurde 1924 in Wien geboren. Nach dem Abschluss der Volksschule besuchte sie zunächst eine kaufmännische Wirtschaftsschule und legte anschließend die Matura als Externe ab.
Sie studierte Englische Philologie und arbeitete von 1946 bis 1969 als Englischlehrerin in Wien, wo sie heute als freie Schriftstellerin lebt und arbeitet. Ihre ersten literarischen Arbeiten entstanden bereits 1939. Nach ersten Gedichtveröffentlichungen in der Wieder Avantgarde-Zeitschrift Plan erschien 1956 ihre erste Buchveröffentlichung. Seitdem folgten Lyrik und Prosa, Erzählungen und Hörspiele, Kinderbücher und Bühnentexte. Friederike Mayröcker war mit dem Wiener Dichter Ernst Jandl befreundet.



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