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| Programmvorschau ISCM Global Interplay Klangpark _Rundgang _Patenschaften Short Cuts N[you] |
Rundgang durch den Klangpark Entlang markanter Wege und Plätze entstehen im Killesbergpark neue audio-visuelle Räume und interaktive Installationen. Dabei folgt die Klangdramaturgie der Topografie des Raumes: Der»Höhe«-Punkt ist der als Klangturm inszenierte erhöhte Aussichtsturm. Seine Helixform taucht als gestalterisches Element auch in anderen Installationen auf, die damit auf den Turm als Mittelpunkt des Klangparks verweisen. Um den Turm herum lässt sich die Parklandschaft mit Klangseen, einer Klanglichtung, einem Klangspielplatz oder einer Klangfahrt mit dem Parkbähnchen neu erleben. Der Eingangsbereich des Parks wird durch eine selbst zu bedienende Kugelbahn gestaltet, die die auf einen ungewöhnlichen Parkbesuch einstimmt. Kugelbahn Die »Kling-Klang«-Kugelbahn von Erwin Stache besteht aus zwei sich überschneidenden Bahnen, die an die Architektur des Turms erinnern. Sie sind aus unterschiedlichen Materialien, so dass beim Durchlaufen der Kugeln mannigfaltige Klänge entstehen. Die Besucher selbst sorgen für diese Klänge, denn die Kugeln sind zur Selbstbedienung gedacht. Als Erinnerung dürfen sie sogar am »Zielpunkt« mitgenommen werden. Klangsee 1 Andres Bosshard hat für den ersten See besondere Klangelemente entwickelt: Sie liegen und schweben horizontal im Wasser oder schwimmen nur ganz wenig über der Wasseroberfläche. Sie klingen in unterschiedlichen Farben, funkeln in der Sonne und drehen sich im Wind: Ein erfrischendes Schau- und Hörspiel für Augen und Ohren, das durch die Installationen im nächsten See noch intensiviert wird. Klangsee 2 Für den zweiten See entwirft Andres Bosshard Klangobjekte über dem Wasser. Es sind Elemente, die filigran im Wind schwanken, pendeln und sich drehen. In ihrer Anordnung deuten sie eine Spiralenform an, die mit der Turmstruktur assoziiert werden kann. Klangturm Der Klangturm von Andres Bosshard soll wie eine Antenne das klangliche Geschehen des Festivals einfangen. Er arbeitet mit aufsteigenden Klangwirbeln, die sich teilweise aus Konzerten des Festivals speisen. An der filigranen Seilkonstruktion, die den Turm trägt, sind transparente Platten mit kleinen Lautsprechern gespannt, die wie Lichtspots wirken. Die einzelnen Klangpunkte sind einzeln nicht lokalisierbar, sie umspannen den ganzen Turm: Für Wind und Umweltgeräusche durchlässig, erzeugen sie eine transparente Klanghülle, die körperlich spürbar ist. Die fein aufeinander abgestimmten Klangfarben der einzelnen Ebenen locken die Besucher geradezu auf die oberste Plattform des Turmes, wo sich der Klang im unendlichen Raum verliert. Klanglichtung Unterhalb des Turms liegt etwas verborgen eine kleine Lichtung, deren ruhevolle Atmosphäre Andres Bosshard mit der Kreation einer Klanglichtung auffängt. Hier laden Liegen zum Verweilen, Lauschen und Schauen ein. Über ihnen schwingt ein Pendel, in dem ein windaktives Mikrofon und ein Lautsprecher integriert sind, die die Klang- und Luftbewegungen des Pendels wiedergeben. Die Klanglichtung kann abwechselnd die einzelnen akustischen Plattformen des Turmes spiegeln und ist zudem Präsentationsort der Workshops mit Studenten. Klangzug Ein weiteres Erlebnis ist der Klangzug von Andres Bosshard, mit dem die Besucher die Geschichte des Killesbergparks akustisch er-/fahren. An verschiedenen Stationen können die Mitfahrenden wie auch die Vorübergehenden in mehreren Sprachen Fragmente aus der wechselvollen Parkgeschichte erleben. Klangspielplatz: 83,7 Kilo Ohm In der Nähe des Kinderspielplatzes laden fünf interaktive Installationen von Erwin Stache zum Spielen für kleine und große Besucher ein. Auf fünf Holzbühnen werden Edelstahlstangen montiert, die beim Berühren eine Vielfalt von Tönen und Geräuschen erzeugen. Durch ihre jeweilige Hautkonsistenz und Druckausübung können die Besucher die Klänge individuell variieren. Tonspiel im Seerosenteich Im Seerosenteich am Steinbruch installiert Erwin Stache ganz besondere Rosen, deren feine diffizile Klänge als Klangspiel über dem See schweben. Dazu sind im Wasser ca. 15 Stative angebracht, die einen Metallkörper mit eingebauter Mechanik tragen. Die Systeme werden wie Seerosen im Teich angeordnet und über eine elektronische Steuerung zum Klingen gebracht. Saitenschaukeln In der nächsten Installation von Erwin Stache wird in einem Holzrahmen ein Resonanzkasten auf Stahlsaiten aufgehängt. Durch das Hin- und Herschwingen werden die Saiten zum Klingen gebracht. Gleichzeitig überträgt sich durch den Resonanzkörper der Ton auf den menschlichen Körper. Weitere Installationen Neben diesen Arbeiten und den Realisierungen aus den Workshops mit Schülern und Studenten, findet sich im römischen Feld eine Resonanzinstallation von Bruce Odland und Sam Auinger, deren Klangmaterial in Echtzeit von der den Park begrenzenden Hauptstrasse übertragen wird. Unter der Brücke über einem Tal nahe dem Steinbruch wird eine Orgelpfeifen-Arbeit des Hamburger Klangkünstlers Andreas Oldörp zu erleben sein. Diese Installationen stehen sowohl für eine Auseinandersetzung mit dem dauerhaften städtischen Sound, der im Park ausgeblendet scheint, als auch für die Anregung der klanglichen Wahrnehmungsaktivität der Besucher. Werden Sie Pate einer dieser Installationen und präsentieren sich mit dieser Geste der Öffentlichkeit! >> |
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